Pressemeldungen Gmuend

Das Landesklinikum Gmünd erreicht die Spitze von Unternehmensqualität

GMÜND – „Das Landesklinikum Gmünd schaffte es als eine von 14 Organisationen ins Finale um die Verleihung des Staatspreis Unternehmensqualität 2019 und wurde am 5. Juni mit dem Jury-Sonderpreis als „Role Model für grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleistung“ vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und von der Quality Austria ausgezeichnet. Ich gratuliere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Landesklinikum Gmünd und freue mich über das enorme Engagement, das nun auch ausgezeichnet wurde“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Bereits seit 2013 zählt das Landesklinikum Gmünd zu den exzellenten Unternehmen Österreichs. „Damals nämlich erreichte es als erstes Klinikum Niederösterreichs mit dem Qualitätspreis „Committed to excellence“ die erste Stufe eines dreistufigen Auszeichnungslevels im EFQM Modell. Ziel dieses Modells ist die kontinuierliche Verbesserung der bereits erreichten Leistungen. Die Bewertung hierzu wird von der Quality Austria durch Assessoren in dem sogenannten Assessment durchgeführt. Zwei Jahre später konnte das Landesklinikum Gmünd – abermals als erstes Klinikum Niederösterreichs – die nächste Sprosse der Erfolgsleiter erklimmen und wurde durch den besonderen Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  mit der Auszeichnung „Recognised for Excellence 4 star“ belohnt. Schon damals wurde von der Jury die vorbildhafte Entwicklung einer nachhaltigen, standortsichernden Strategie mit den EU-Projekten Healthregio, Healthacross und Healthacross in Practice hervorgehoben“, erklärt Dr. Markus Klamminger, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.

Im Spätherbst des Vorjahres wagte das Landesklinikum Gmünd den nächsten und damit letzten möglichen Schritt und bewarb sich um den Staatspreis Unternehmensqualität 2019. Alle nationalen und internationalen Unternehmen und Organisationen mit Schwerpunkt in Österreich konnten sich in fünf Kategorien für den Staatspreis bewerben: Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, mittlere Unternehmen mit 51 bis 250 Mitarbeitern, kleine Unternehmen mit 5 bis 50 Mitarbeitern, Organisationen die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen und Non-Profit Organisationen. Eine unabhängige Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermittelte aus allen Einreichungen die Finalisten jeder Kategorie. Aus der Reihe der Kategoriesieger wird schlussendlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. Im Frühjahr des heurigen Jahres stand es fest: Das Landesklinikum Gmünd hatte es tatsächlich als eine von 14 Organisationen ins Finale um die Verleihung des Staatspreises Unternehmensqualität geschafft.

Am 5. Juni wurde der Staatspreis durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und die Quality Austria in Wien im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an die Gewinner übergeben. Darüber hinaus wurden von der Jury auch drei Sonderpreise für herausragende Leistungen vergeben. Konrad Schreiber, CEO von Quality Austria betonte vor der Preisverleihung dass alle 14 Finalisten bewiesen hätten, dass sie zu den besten des Landes zählen. Die Spannung stieg im Verlauf der Veranstaltung für die Gmünder Delegation ins Unermessliche, denn man erhoffte sich natürlich trotz all des Lobes einen Preis. Dementsprechend groß war der Jubel, als das Landesklinikum Gmünd aufgerufen wurde und mit dem Sonderpreis der Jury als „Role Model für grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleistung“ ausgezeichnet wurde. In der Laudatio wurde die Preisverleihung mit der erfolgreichen Verwirklichung der Initiative Healthacross seit 2013 begründet. Mehrere tausend Patientinnen und Patienten aus der unmittelbaren tschechischen Nachbarschaft wurden seitdem im Landesklinikum Gmünd mit behandelt. Das erfolgreiche System wurde mittlerweile durch EU-Förderungen auch auf die stationäre Behandlung von tschechischen Patientinnen und Patienten ausgedehnt. 2018 wurde der grenzübergreifende Ansatz von der WHO als Best Practice Ansatz gewürdigt und veröffentlicht. In der Laudatio wurde besonders auf die grenzüberschreitende und europäische Zusammenarbeit in einer Zeit hervorgehoben, wo europäische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg immer wieder in Frage gestellt werde.
Der Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider zeigt sich über das Erreichte sehr erfreut: „Der Jurypreis ist ein weiterer Meilenstein in unserer Qualitätsarbeit und Motivation für die kommenden Jahre. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr herausragendes Engagement und gratuliere herzlich zum beachtlichen Erfolg.“

 

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Von li: Regionalmanager Dr. Andreas Reifschneider, Riskmanagerin DGKP Bettina Weiß, Kaufmännischer Standortleiter Dipl. KH-BW Karl Binder, Pflegestandortleiterin Herta Weissensteiner, MBA, Qualitätsmanager Mag. Michael Röck, BSc, Ärztlicher Standortleiter Prim. Dr. Michael Böhm, DGKP Manfred Mayer (vormals Qualitäts-, Case + Caremanager im Landesklinikum Gmünd), Assessor Quality Austria Dipl. Ing. Harald Strommer  freuen sich über die Auszeichnung.

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Landesklinikum Gmünd
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Pressekoordinatorin
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