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Pressemeldungen

Nein zum Keim! Hände desinfizieren kann Leben retten.

ST. PÖLTEN. Mit der Initiative „Nein zum Keim“ setzt die NÖ Landeskliniken-Holding ein Zeichen für die richtige Händehygiene und so zum Schutz aller: Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte, Personal, Besucherinnen und Besucher. Neue Desinfektionsmittelspender in den Eingangsbereichen der Spitäler sowie Patienteninformation sind integraler Bestandteil von „Nein zum Keim!“.

„Immer mehr Keime und Bakterien sind gegen Antibiotika resistent. Das stellt vor allem für Patienten mit geschwächtem Immunsystem eine Gefahr dar. Oftmals wird jedoch gerade von gut gemeinten Patientenbesuchen unterschätzt, dass man selbst Keim-Überträger sein kann. Unsere neue Initiative ‚Nein zum Keim‘ macht daher darauf aufmerksam, wie wichtig und gleichzeitig einfach die richtige Händehygiene ist. Ab sofort findet man daher nicht nur in allen Patientenzimmern, sondern auch in den Eingangsbereichen aller NÖ Spitäler neue Spender mit Händedesinfektionsmittel. Ziel ist es, dass die Keime gleich draußen bleiben, um sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen und so das Risiko einer Infektionserkrankung zu reduzieren. In etwa 20 bis 40 Prozent der vermeidbaren Spitalsinfektionen könnten so verhindert werden“, informiert Landesrat Mag. Karl Wilfing über die neue Initiative zum Schutz der Bevölkerung.

Während in den niederösterreichischen Kliniken hohe Hygienestandards erfüllt werden und das Klinikpersonal mit dem Umgang der richtigen Desinfektion vertraut ist, sind die zahlreichen Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Besucherinnen und Besucher, die täglich das Klinikum betreten, oftmals nicht so genau informiert. Für die gesamte Bevölkerung soll daher die Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen einer Gesundheitseinrichtung zur Selbstverständlichkeit werden. Die Kampagne ruft dazu auf, die Hände 30 Sekunden lang mit Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Die richtige Vorgehensweise bei der Desinfektion wird mittels Video auf den Bildschirmen der Desinfektionsmittelspender genau erklärt.

„In Gesundheitseinrichtungen ist die hygienische Händedesinfektion der beste Schutz vor Übertragung von Infektionen. Durch die Desinfektion wird eine deutlich höhere Keimreduktion als durch das Händewaschen erreicht. Zudem ist im Vergleich zum Händewaschen die Händedesinfektion schonender zur Haut, da Desinfektionsmittel rückfettende Substanzen enthalten, die die Haut vor Austrocknung schützen“, weiß Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Aspöck, Leiter der Universitätsklinik für Hygiene und Mikrobiologie in St. Pölten.

„Keime verbreiten sich auf viele verschiedene Wege, die ‚Hauptstraße‘ jedoch führt über die Hände. Die Krankheitserreger können durch Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände sehr einfach von Hand zu Hand gelangen. Berührt man dann das Gesicht, können die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen die Erreger in den Körper aufnehmen und eine Infektion auslösen“, erklärt Aspöck. „Besonders im Krankenhaus, wo sich Menschen mit schwachem Immunsystem, Menschen mit schweren Grunderkrankungen oder Neugeborene aufhalten, kann dies lebensbedrohlich sein.“  

Im Alltag schützt vor allem regelmäßiges und gründliches Händewaschen. Verschiedene Studien zeigen, dass dadurch die Anzahl der Keime auf bis zu ein Tausendstel reduziert werden kann. Da Krankheitserreger mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, ist es wichtig, die Hände nicht nur dann zu waschen, wenn sie sichtbar schmutzig sind.

 

Bildtext
Pressebild 1:
v.l.n.r.: Landesrat Mag. Karl Wilfing, Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Aspöck, HFK DGKS Rosemarie Gurschl

Pressebild 2:
v.l.n.r.: Landesrat Mag. Karl Wilfing, Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Aspöck

COPYRIGHT: NLK Johann Pfeiffer


Medienkontakt

Mag. Bernhard Jany
NÖ Landeskliniken-Holding
Tel.: +43 (0)2742 9009 - 11600
E-Mail: bernhard.jany(at)holding.lknoe.at