Gesund & Leben_Ausgabe 05

Neue Chefredakteurin Seit 1. März ist Michaela Neubauer, MA, neue Chefredakteurin von GESUND & LEBEN in Niederösterreich. Sie folgt in dieser Funktion auf Mag. Riki Ritter- Börner, die sich nach 15 Jahren als Chefredakteurin einer neuen beruflichen Herausforderung in Salzburg stellt. Neubauer ist seit März 2019 beim ÄrzteVerlag tätig. Zunächst war sie Chefin vom Dienst in Vertretung von Mag. Karin Schrammel, die in Karenz war und nun ihre Funktion wieder aufnimmt. Neubauer hat Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Wien sowie Crossmediale Marketingkommunikation im Burgenland studiert und bringt eine umfassende journalistische Berufserfahrung mit. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde den Weg von Riki Ritter-Börner, mit der ich im letzten Jahr exzellent zusammengearbeitet habe, fortsetzen. Mein Fokus liegt dabei ganz klar auf Regionalität und auf Themen, die an den Interessen unserer Leserinnen und Leser orientiert sind. Zur Seite steht mir ein Team aus hervorragenden Redakteurinnen und Redakteuren. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, betont Michaela Neubauer. Viele Menschen fürchten wegen der derzeitigen Corona-Krise um ihre Existenz. Dabei steht eines fest: Die Kleinsten trifft es am härtesten. Umso wichtiger ist es, jetzt ein Zeichen zu setzen – ein Zeichen des Zusammenhalts und der Gemeinschaft, auch in schweren Zeiten. Gerade jetzt ist gegenseitige Unterstützung wichtiger denn je – und dazu gehört auch regionales Einkaufen, um österreichische Klein­ gewerbetreibende vor dem geschäftlichen Aus zu retten. Hier ist auch ein dringendes Umdenken von so mancher großen Lebensmittelkette gefragt: Indem Lebensmitteln aus dem Ausland der Vorrang gegeben und beispielsweise importierte Butter für billige Spezial-Budget-Haus- marken verwendet wird, müssen sich heimische Bauern inmitten einer Krise unmoralischen Preisschlachten stellen. Das forciert einen Struk- turwandel in der Landwirtschaft, unter dem Klima, Bauern und Ver- arbeiter gleichermaßen leiden. Dumpingpreise sind unverständlich – denn in ganz Österreich werden hochwertige und nachhaltige Quali- tätsprodukte hergestellt. Hinzu kommt der „Europäische Green Deal“, dersichindenkommendenJahrenmitneuenMaßnahmenaufdieLand- wirtschaft auswirkenwird, zumBeispiel einer Reduktion von Pflanzen- schutzmitteln und der Arbeit mit weniger CO 2 -Ausstoß. Zielsetzungen, die wichtig zum Schutz unseres Klimas sind – die unsere Bauern aber auch viel Geld kosten werden. Das sollten auch Handelspartner aner- kennen und heimische Lebensmittel angemessen abgelten. Gerade jetzt dürfen wir Bauernfamilien mit den Herausforderungen nicht allein lassen. n kolumne n Kommentar der redaktion Foto: Fotolia/ Sylverarts, P. Monihart, Istockphoto/ kasto80 Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hochzeit und Ehe? Also zwischen dem Heiraten und Verheiratetsein? In letzter Zeit habe ich mir darüber meine Gedanken gemacht.Wenn ich an meine eigene Hochzeit zurückdenke, denke ich an ein rauschendes und unvergessliches Fest. Doch vor allem denke ich an denVorbereitungsstress der vorangegangenen Monate und an das Kopfzerbrechen, ob sich unsere Gäste amüsieren und wohlfühlen werden.Wird das Essen allen schmecken oder ist es manchen vielleicht zu ausgefallen? Ist die Musik für diesen Rahmen tatsächlich passend?Werden die Reden emotional und nicht langatmig sein? Sind die Gästezimmer nicht zu weit entfernt? Natürlich – unsere Hochzeit war wunder- schön und ein wichtiger Entschluss für unser Leben. Doch bei der Planung haben wir vor allem auf alle anderen Rücksicht genommen. Die Ehe wiederum ist genau das Gegenteil: Hier geht es nur um uns beide. Und zwar nicht an einem einzigen Tag, auf den wir seit Monaten hingefiebert haben, sondern in jeder alltäglichen Situation. Es geht um das optimale Verhältnis zwischen Zeitverbringen und Freiraumgeben. Es geht darum, jeden noch so schweren Schicksals- schlag miteinander zu meistern und dem anderen den Rücken zu stärken, wenn er gerade nicht selbst stark sein kann. Es geht darum, Meinungsverschiedenheiten gemeinsam an einem Tisch zu besprechen, anstatt schreiend die Türen zu knallen. Vor allem aber geht es darum, dass wir uns nach Jahren immer noch voll Liebe in die Augen schauen können und unser Gelübde auch im Pyjama auf derWohnzimmer- couch wiederholen würden. Denn dazu braucht es kein rauschendes Fest und keine zweihundert Gäste. Sondern nur uns zwei. Ihre Nina nina@gesundundleben.at Man braucht ja nicht viel … Gut zuwissen, wo‘s herkommt Lebensfreude: Tipps & Infos 02

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