Gesund & Leben Ausgabe 7+8 2020

Renate Haiden, Jasmin Arrich: Schlaganfall – Vorsorge, Akutfall, Hilfe danach Im Volksmund ist die Redewendung „mich trifft der Schlag“ ein Ausdruck dafür, dass etwas Unangeneh­ mes sehr überraschend auftritt. Man ist unvorberei­ tet und das macht ängstlich und orientierungslos. Genau das passiert bei einem Schlaganfall. Mit ausführlichen Hintergrundinformationen und Erklärungen zu den Vorgängen rund um die ersten Symptome, Erstversorgung, die Rettungskette, die Angebote in Öster­ reichs Spitälern sowie die Behandlung und Rehabilitation will das Buch aufklären und den Schrecken vor der Erkrankung nehmen. In Gesprächen mit Betroffenen und Experten wird gezeigt, dass die Diagnose „Schlag­ anfall“ die Lebensqualität nicht automatisch und für immer drastisch einschränken muss. Wer weiß, welche Vorgänge im Körper bei einem Schlaganfall ablaufen, was das zu bedeuten hat und wie im Ernstfall zu reagieren ist, wird auch rasch und richtig eingreifen können und in der Notsituation richtig handeln. ISBN: 978-3-990130957 n kolumne Foto: Fotolia/ Sylverarts, vision run Gestern war ich mit der Inge joggen und wir haben uns wie immer über unsere Sprösslinge unterhalten. „Eigentlich fast schade, dass jetzt schon Sommer­ ferien sind“, hat sie gesagt. „Nach Corona hat sich der Große sogar schon wieder richtig auf die Schule gefreut. Ich hätte mir nicht gedacht, dass dieser Tag vor seiner Matura noch einmal kommt.“Wir haben gelacht und dann hab ich gemeint: „Ja, meine Große hat ihre Freundinnen auch schon so ver­ misst. Mit denen whatsappt sie ja auch den ganzen Tag und bespricht jedes Detail. Ich bin inzwischen eher die letzte Anlaufstelle.“ Die Inge hat genickt und eineWeile sind wir nur still nebeneinander hergejoggt. Und dann hat sie geseufzt und gemeint: „Jaja, die Pubertät.“ Auf demHeimweg ist mir unser Gespräch noch einmal durch den Kopf gegangen – ja, die Pubertät hat bei uns wirklich viel verändert. Dass die Große am Wochenende vor Mittag nicht aus den Federn kommt zum Beispiel. Auch dass sie bei jeder Gelegenheit versucht, ihre Grenzen auszutes­ ten und Familienzeit meist eher fad findet. Und obwohl es schwerfällt – es hat keinen Sinn, gegen die Pubertät anzukämpfen. Denn mein kleines Mädchen befindet sich auf demWeg zu einer jungen Erwachsenen, überdenkt Themen, macht Erfahrungen, bildet sich eine eigene Meinung. Das ist gut und richtig so. Und eigentlich ist es halb so wild, wenn sie in den Ferien nicht schon um Punkt acht Uhr am Frühstückstisch sitzt oder einmal ein Fest verpasst, das ich – wenn ich ganz ehrlich bin – auch ziemlich öd finde. Eines weiß ich sowieso: In ein paar Jahren kommt sie drauf, dass ich mit manchen Sachen doch nicht so falsch lag. Dann wird sie auch meinen Rat und unsere Gespräche wieder öfter suchen und sich darüber freuen, wenn wir Zeit miteinander verbringen. Denn so war es bei mir und meiner Mutter auch. Bis es aber soweit ist, meistern wir die stürmische Umbruchszeit – und auch die großen Ferien – gemeinsam. Ihre Nina nina@gesundundleben.at Umbruchszeit Lebensfreude: Tipps & Infos 02 n Buchtipp des Monats Weil der klassische „Vision Run“ mit rund 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anfang September wegen Covid-19 nicht stattfinden kann, hat sich das Team hinter dem Event eine Alternative überlegt: Niederösterreichs größten Firmenlauf gibt es heuer virtuell. Dabei wird wie beim Original eine Distanz von fünf Kilometern laufend oder walkend zurückgelegt. Neu ist, dass man die Strecke selbst wählen und von 3. September ab 18:00 Uhr bis 6. September um 23:59 Uhr absol- vieren kann. Bis 2. September ist die Registrierung von Lauf- undWalk- Begeisterten wie gewohnt über die „Vision Run“-Homepage geöffnet. Getrackt wird über eine App, mit der man die Ergebnisse aus den verbundenen Tracking-Uhren bzw.-Apps (Garmin, Polar, Suunto, Fitbit, Strava, etc.) einspielen kann. Die im Startgeld (zehn Euro) ent- haltene Spende von fünf Euro kann man einem der sechs sozialen Pro- jekte widmen (Tagesstätte St. Pölten, NÖVSV, Antlas, „Lichtblickhof“ des Vereins e.motion, „Sozialberatung. Nothilfe“ der Caritas und Hilfs- werk Niederösterreich) oder auf alle sechs aufteilen. Damit das virtuelle Event an Greifbarkeit gewinnt, wird mit Livestream-Technik, Onlinestudio und der Möglichkeit, den eigenen Lauf/Walk auf sozialen Netzwerken zu dokumentieren, gearbeitet. Anmeldung & Informationen: www.visionrun.at , Trailer: www.visionrun.at/trailer NeueWege, ummehr zu bewegen

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