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Was tun gegen die Völlerei nach den Feiertagen?

ST. PÖLTEN. Wenn es nur die gebratene Gans zu Weihnachten gewesen wäre, aber nein – da waren noch süße Desserts ohne Ende, Schokoladevariationen und Pralinen, der gutschmeckende Christstollen und dann das besonders schmackhafte Käsefondue zu Silvester.

„Traditionell gibt es von den Weihnachtsfeiertagen bis zum ersten Jänner immer ein Überangebot an Gerichten. Dabei stehen oft nicht nur üppige Speisen auf dem Weihnachts- und Silvesterprogramm, sondern auch viele süße Nachspeisen. Nicht zu vergessen sind die verschiedensten Leckereien, die nach Weihnachten sehr deutlich und immer griffbereit im Wohnzimmer auf Tellern drapiert werden. Diese verhängnisvolle Essenszusammenstellung kombiniert mit wenig Bewegung führt häufig zu Unwohlsein und bringt dann zusätzliche Kilos auf die Waage.“, sagt Landesrat Mag. Karl Wilfing.
Doch leider bewegen wir uns oftmals nicht nur im Weihnachtsurlaub deutlich zu wenig. An Ausreden fehlt es nicht – „Die kalte Jahreszeit ist schuld“.
 
„Bewegungsmangel ist die Hauptursache für viele chronische Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, ist ein täglicher, flotter Spaziergang von mindestens 30 Minuten in der kalten Winterluft zu empfehlen. Dabei wird das Herz-Kreislauf-System aktiviert und gleichzeitig werden auch Muskeln und Gelenke bewegt.“, erklärt OÄ Assoc. Prof. Dr. Andrea Podolsky vom Universitätsklinikum Krems. 
Wer gerne Sport betreibt, kann ein entsprechendes Bewegungsprogramm selbstverständlich auch in der kalten Jahreszeit durchführen. Damit erzielt man einen doppelten Effekt: es  werden mehr Kalorien verbrannt und nach dem Sport hat man ein gutes Gefühl. Bei der Ernährung sollte man jedoch generell auf leichte Kost achten. Und selbst Sportprofis, die im Winter keine Wettkämpfe durchführen, begehen rund um Weihnachten kleine kulinarische Sünden – aber eben nicht im Übermaß. Vor allem aber, da sie es sich nicht leisten können,  körperliche Aktivitäten gänzlich bleiben zu lassen.
„Und bedenken Sie auch eines: Als Eltern haben Sie den größten Einfluss und die Vorbildwirkung auf  Ihre Kinder. Wenn Sie ihr Leben auf dem Sofa sitzend verbringen, werden auch Ihre Sprösslinge höchstwahrscheinlich als sogenannte Couch-Potatoes enden.“, führt Dr. Podolsky aus.

 

Bildtext
v.l.n.r.: Landesrat Mag. Karl Wilfing, OÄ Assoc. Prof. Dr. Andrea Podolsky

Medienkontakt
Mag. Bernhard Jany
NÖ Landeskliniken-Holding
Tel.: +43 (0)2742 9009 - 11600
E-Mail: bernhard.jany(at)holding.lknoe.at